Pflanzfläche und Zeitraum festlegen

Messen Sie tatsächlich bewässerte Beete und wählen Sie einen Zeitraum, etwa eine Woche. Befestigte Wege gehören nur zur Fläche, wenn deren Besprühung als Verlust erfasst wird. Trennen Sie Pflanzen mit unterschiedlichem Bedarf. Kübel, Gemüsebeete und etablierte Sträucher können auf demselben Grundstück unterschiedliche Bewässerungspläne benötigen.

Bedarf und Zufuhr unterscheiden

Pflanzenbedarf ist eine biologische Schätzung. Zufuhr bezeichnet das durch die Anlage gelieferte Wasser. Die FAO unterscheidet Referenzverdunstung und Pflanzenverdunstung mittels Kulturkoeffizienten unter bestimmten Bedingungen. Ein einfacher Gartenschichtrechner bestimmt diese Koeffizienten nicht und ersetzt keine örtliche Pflanzenberatung. Verwenden Sie eine begründete Zielhöhe und rechnen Sie diese nachvollziehbar in Volumen um.

DAS BEISPIEL AUF EINEN BLICKVom Nettobedarf zur Bruttozufuhr
Nettobedarf480 L/Woche
Bruttozufuhr bei Effizienz 0,80600 L/Woche

120 L Unterschied stehen für angenommene Anwendungsverluste.

40 m² × (18 − 6) mm; beispielhafte örtlich begründete Zielhöhe und wirksamer Regen.

Ein Beispiel mit Wasserschichten

Eine örtlich begründete beispielhafte Wochenzielhöhe sei 18 mm für 40 m² Beet; wirksamer Regen liefert 6 mm. Netto bleiben 12 mm oder 40 × 12 = 480 Liter. Bei angenommener Anwendungseffizienz 0,80 sind brutto 480 ÷ 0,80 = 600 Liter zuzuführen. Die 18 mm sind ein Rechenbeispiel, keine allgemeingültige Gießempfehlung.

Wirksamen Regen beobachten

Ein Regenmesser zeigt Niederschlag, nicht automatisch wurzelverfügbares Wasser. Abfluss, Abfangen durch Pflanzen, Drainage und bereits nasser Boden verändern den Beitrag. Prüfen Sie Bodenbedingungen vor vollständiger Anrechnung oder unverändertem Timerbetrieb. Ziehen Sie denselben Regen nicht bereits von der Zielhöhe und anschließend nochmals als gesonderte Rechnereingabe ab.

Die Zufuhr im Beet prüfen

Messen Sie Durchfluss und Laufzeit für die zugeführten Liter. Prüfen Sie, ob Wasser die gewünschten Wurzeln erreicht und Abschnitte trocken bleiben. Vergleichen Sie Rechnung, Pflanzenzustand und Bodenbeobachtung über mehrere Zyklen. Genaues Volumen hilft nur bei brauchbaren Eingaben und Verteilung. Pauschal längere Laufzeiten können gesunde Bereiche überwässern und verstopfte Leitungen unverändert lassen.

Prüfliste zum Gartenbedarf

  • Pflanzfläche kartieren.
  • Verschiedene Pflanzenzonen trennen.
  • Örtlich begründete Zielhöhe wählen.
  • Annahmen zum wirksamen Regen dokumentieren.
  • Effizienz nennen.
  • Zufuhr messen.
  • Wurzelraumboden prüfen.
  • Wetter und Wachstumsphase berücksichtigen statt einen Wochenwert dauerhaft zu übernehmen.